Posts Tagged ‘Einbildungskraft’

Wenn die Lust dem Urteil vorherginge, wäre sie nichts weiter als eine Sinnesempfindung und hätte höchstens Privatgültigkeit. Die Mitteilungsfähigkeit des Gemütszustandes beim Urteil also verursacht die Lust am Gegenstand, nicht umgekehrt. Atqui nur Erkenntnis kann, weil sie objektiv ist, allgemein mitgeteilt werden. Wenn nun der ,,Bestimmungsgrund des Urteils„ über die Mitteilbarkeit subjektiv [...]


Zwei Aspekte der Vorstellung von einem Gegenstand: 1. logische Gültigkeit dient zur Bestimmung des Gegenstandes; 2. ästhetische Beschaffenheit ist rein subjektiv, weil darin die Beziehung auf das Subjekt besteht. Beides Gemeinsam kommt bei Erkenntnis zusammen. Das subjektive Moment einer Vorstellung, das keine erkenntniskonstitutive Eigenschaften hat, besteht in der begleitenden Lust beziehungsweise Unlust.
Gegenstände werden [...]